Geschrieben von

Fabian Hauser

Aktualisiert am 3. Oktober 2026: Taucht mein Unternehmen auch in KI-gestützten Suchsystemen auf? Wie werde ich dort gefunden und welche Rolle spielt klassische SEO weiterhin? Diese Fragen beschäftigen viele Unternehmen.
Die kurze Antwort lautet: SEO bleibt zentral. Google nutzt für seine KI-Funktionen weiterhin den eigenen Suchindex. Systeme wie ChatGPT und Claude greifen je nach Produkt auf eigene Suchcrawler, externe Suchquellen und öffentlich zugängliche Websites zurück. Gute Auffindbarkeit beginnt deshalb weiterhin mit crawlbaren, hilfreichen und vertrauenswürdigen Inhalten.
Es gibt jedoch einige wichtige Punkte, die du beachten solltest, um langfristig sowohl in Google als auch in KI-Suchsystemen gefunden zu werden.
Immer mehr Personen suchen über ChatGPT. Typische Fragen sind: «Wo ist der beste Coiffeursalon in Luzern mit den besten Bewertungen?» oder «Welche Agentur für Webdesign in meiner Nähe bietet den besten Kundensupport?»
KI-Suchsysteme kombinieren unterschiedliche Quellen. Dazu gehören Unternehmenswebsites, Suchindizes, Presseberichte, Verzeichnisse, Bewertungen und weitere öffentlich erreichbare Inhalte. Welche Quelle verwendet wird, hängt vom jeweiligen System und von der konkreten Suchanfrage ab.

Erwähnungen in seriösen Verzeichnissen, Bewertungen, Fachmedien und Presseartikeln können die digitale Reputation ergänzen. Entscheidend bleiben konsistente Unternehmensinformationen, nachvollziehbare Expertise und Inhalte, die einen echten Mehrwert bieten.
Nur wenn vertrauenswürdige Informationen über dich vorhanden sind, wird dein Unternehmen in den Antworten von ChatGPT & Co. auftauchen.
Bei klassischer SEO werden Inhalte und Technik für Suchmaschinen optimiert. Dazu gehören Suchintentionen, hilfreiche Inhalte, interne Verlinkung, strukturierte Daten, hochwertige externe Verweise und korrekte Meta-Tags. Diese Grundlagen sind auch für generative Suchfunktionen relevant.

Suchmaschinen wie Google und Bing nutzen seit Langem maschinelles Lernen und generative Modelle. KI-gestützte Antwortsysteme analysieren Inhalte nach Relevanz, Kontext, Verständlichkeit und Vertrauenswürdigkeit. Häufig werden mehrere Quellen kombiniert und als Belege verlinkt.
SEO und GEO sind keine getrennten Welten. Technische Auffindbarkeit, hochwertige Inhalte und eine klare Unternehmensidentität beeinflussen sowohl klassische Suchergebnisse als auch die Chance, in KI-Antworten als Quelle verwendet zu werden.
Klassisches SEO
KI-SEO
1. Crawling und Zugriffe ermöglichen
2. Vertrauenswürdige Inhalte liefern

3. Strukturierte Daten nutzen
4. Externe Signale stärken
Die robots.txt steuert, welche automatisierten Crawler auf Inhalte zugreifen dürfen. Für die Sichtbarkeit in ChatGPT Search sollte OAI-SearchBot nicht blockiert sein. Wer Inhalte für die Suche freigeben, aber nicht für mögliches Modelltraining bereitstellen möchte, kann OAI-SearchBot und GPTBot getrennt behandeln.
Eine llms.txt kann wichtige Seiten und Unternehmensinformationen kompakt zusammenfassen. Sie ist jedoch kein offizieller Rankingfaktor. Google erklärt ausdrücklich, dass llms.txt für Google Search und dessen KI-Funktionen nicht benötigt oder speziell ausgewertet wird. Die Datei ist daher eine Ergänzung, kein Ersatz für gute Inhalte, strukturierte Daten und eine crawlbare Website.
GEO bezeichnet Massnahmen, mit denen Inhalte für generative Such- und Antwortsysteme verständlich und zitierfähig aufbereitet werden. In der Praxis baut GEO auf klassischer SEO auf. Es gibt keine garantierte Platzierung und keine spezielle Auszeichnung, die eine Erwähnung in KI-Antworten erzwingt.
GEO bedeutet:
Klassisch optimiert: «Wir sind ein junges, dynamisches Team mit kreativen Lösungen für digitale Herausforderungen.»
Klar und überprüfbar formuliert: «Die Agenza GmbH ist eine WordPress Webagentur mit Sitz in Kriens bei Luzern. Das Unternehmen wurde 2021 gegründet und hat mehr als 200 Websites, Online-Shops und Webplattformen realisiert. Das Team arbeitet in Strategie, UI/UX, Entwicklung, Cybersicherheit und Digital Marketing.»
Diese Formulierung nennt konkret: Name, Branche, Standort, Gründungsjahr, Leistungen und Erfahrung. Die Angaben sollten auf der Website und in relevanten Profilen konsistent sein.
Die Suchlandschaft entwickelt sich schnell weiter. Unternehmen sollten klassische SEO nicht ersetzen, sondern um klare Entitäten, überprüfbare Fakten, hilfreiche Fachinhalte und die Kontrolle relevanter Crawler ergänzen.
Deshalb gilt:

Fabian Hauser

Webentwicklung ist mehr als schönes Design. Sie kann zur Schaltzentrale für Kommunikation und Prozesse werden.

Ein Website-Hack ist ärgerlich, passiert aber leider immer wieder. Oft helfen jedoch einfache Massnahmen, um deine WordPress-Seite zu bereinigen.

Für uns gehören Suchmaschinenoptimierung und Webdesign untrennbar zusammen. Warum wir das so empfinden, erklären wir dir in diesem Blogbeitrag.